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Das Badezimmer wird leider etwas stiefmütterlich behandelt in deutschen Wohnungen. Dabei ist ein angenehm eingerichteter Hygienebereich die Wellness-Oase im privaten Raum! Ganz egal, ob man Badewannen, elegante Duschräume oder eine schlichte Nasszelle bevorzugt: Das Badezimmer ist der Ort, an dem man sich nicht nur reinigt, sondern auch etwas für das Wohlbefinden tut.

Trennung von Hygiene und Wellness

Traditionell bestehen Badezimmer hierzulande aus einer Toilette, einem Waschbecken und Dusche oder Badewanne. Das ist nicht sehr sinnvoll, denn während die Toilette rein der Verrichtung der Notdurft dient, sind Waschbecken, Duschen und Badewannen auf das persönliche Wohlbefinden ausgerichtet. Eine räumliche Trennung, wie dies in Asien beispielsweise geschieht, ist angebracht. Da das aber aufgrund der Enge der meisten Badezimmer und aufgrund der vorinstallierten Wasserleitungen (vor allem in Mietwohnungen) nicht immer möglich ist, gilt es, zumindest optisch eine Art Trennung vorzunehmen. Bei der Renovierung des Badezimmers sollte man sich also überlegen, ob zwischen Toilette und übrigem Badezimmer eine mobile Trennwand, eine sogenannte Spanische Wand, erwünscht ist. Auch eine Barriere aus Grünpflanzen oder ein mannshoher Handtuchhalter können für optische Trennung sorgen. Wer die Möglichkeit hat, kann über ein Bidet nachdenken: Das französische Reinigungsbecken für die privaten Körperteile stellt einen luxuriösen Übergang von reiner Hygiene hin zu Wohlfühlen dar.

Duschen, Badewannen, Sitzwannen …

… und was es sonst noch alles gibt: Viel hängt von den räumlichen Gegebenheiten ab. Wichtig ist jedenfalls, dass es einen Spritzschutz gibt. Denn der ganze Spaß an Aromabad, LED-unterstützer Regenwalddusche und Kneipp-Anwendungen geht verloren, wenn man danach stundenlang das Badezimmer entwässern und sauberwischen muss. Duschvorhänge sind meist eher ein Ärgernis, denn sie werden in nassem Zustand sehr “anhänglich” und schmiegen sich unangenehm gegen den Körper des Duschenden. Kabinen nehmen häufig ungleich viel mehr Platz ein und sind meist auch nicht leichter zu reinigen. Badewannen mit Brausekopf sind platztechnisch sehr sinnvoll, aber dann sollte eine entsprechende Trennwand aus Sicherheitsglas angebracht werden, um die Überflutung des übrigen Badezimmers zu verhindern. Das ist vor allem dann wichtig, wenn kleine Kinder das Badezimmer nutzen. Trennwände aus Plexiglas sind leichter und in den Augen vieler Eltern sicherer als die gläserne Variante, verkratzen aber schnell und sehen nicht mehr schön aus. Sitzwannen nehmen weniger Raum ein als Badewannen, bieten aber auch weniger: Sie sind schlicht kleiner.

Bildquelle: oliver hiltbrunner flickr.com

Kategorien: Neues

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