Schimmel entsteht schnell einmal, da die heute üblichen Doppelverglasungen den Raum sozusagen hermetisch abschließen, wenn man nicht gezielt lüftet. Wenn es dann schon passiert ist, dass sich Schimmel gebildet hat, ist die Schimmelbeseitigung das vorrangige Thema.
Was tun, wenn sich zum Beispiel im Bad diese kleinen schwarzen Tierchen zeigen? Da hilft manchmal nur eins zur Schimmelbeseitigung, nämlich die Wand abzutragen, die Schimmelschicht komplett zu entfernen. Dann sollte man einen speziellen Anstrich wählen, der verhindert, dass sich neue Schimmelsporen niederlassen. Daneben aber gilt : Schimmelprophylaxe ist immer noch besser als die Beseitigung!
Prophylaxe heißt, auf jeden Fall einen selten genutzten Raum nicht auskühlen zu lassen, sondern dafür zu sorgen, dass eine moderate Wärme im Raum herrscht. Dies klingt vielleicht nach Mehrkosten, aber wenn ein Raum erst einmal “gekippt” ist, wird man in die Schimmelbeseitigung auch kräftig investieren müssen, eben durch Anstriche oder eine Tapetenabrissaktion. Wer also schon einmal überall gut wärmt, muss aber auch auf stetige Lüftung, am besten in Form einer Stoßlüftung, sorgen. Dies wirkt nachweislich wirklich Wunder, und diese kleinen Rituale lassen sich gut in den Tagesablauf einbauen.
Dann ist es vor allem in den Räumen, wo Dampf entsteht, also in der Küche oder im Bad, sehr wichtig, Dampfspuren von den Kacheln zu wischen, bzw. ebenfalls regelmäßig und gut zu lüften. Dampf und Wasser lassen ein Raumklima wie in den Tropen entstehen, und dann fällt eine Beseitigung der sich bildenden Schimmelschicht oft schwer. Wichtig ist auch, darauf zu achten, wenn man viele Zimmerpflanzen hat, dass in der Blumenerde keine Mikroorganismen sitzen, bzw. nicht in großer Zahl. Schon mancher moderige Geruch hatte mit Zimmerpflanzen zu tun.
Es ist generell anzuraten, seinem Gefühl zu trauen, und wer feststellt, zum Beispiel nach einer Reise, dass alles seltsam riecht, sollte sich umgehend auf die Suche nach dem Herd machen, auch an versteckten Stellen.






